Benutzung von Joplin: Formeln

Für den naturwissenschaftlichen Unterricht ist es häufig erforderlich, Formeln zu schreiben. Joplin unterstützt das Setzen von Formeln mit TeX-Syntax. Chemische Reaktionsgleichungen können zudem mit mhchem in Joplin gesetzt werden.

Eine ausführliche Anleitung gibt es hier.

Unterschied zwischen Markdown- und Vorschauansicht in Joplin
Das Bild zeigt Joplin in der geteilten Ansicht mit dem Markdown-Fenster auf der linken und dem Vorschaufenster auf der rechten Seite. Klickt man auf den rot hervorgehobenen Button, so wechselt Joplin in den WYSIWYG-Editor. Das bedeutet, dass man den Text, so wie er tatsächlich aussieht (wie z.B. in einem Textverarbeitungsprogramm) bearbeiten kann.
Das ist dieselbe Seite im WYSIWYG-Editor.

Möchte man eine mathematische Formel eingeben, so geht dieses am einfachsten in der geteilten Ansicht. Die in den Abbildungen dargestellte Formel gibt man in TeX-Syntax beispielsweise so ein:

$$
h\cdot f = -13,6\ \text{eV}\cdot (Z-1)^2 \cdot \left(\frac{1}{n^2}-\frac{1}{1^2}
\right)

$$

Durch die doppelten Dollarzeichen wird der Beginn und das Ende der TeX-Formel gekennzeichnet.

Unterricht mit Joplin organisieren

Joplin

Unser „GBG-Linux“ wird in der Version für die Lehrkräfte eine Software namens Joplin enthalten, mit der man Unterricht in Notizbüchern organisieren und vorbereiten kann, ähnlich wie in der Software Microsoft OneNote.

In Joplin kann man sehr einfach Dateien einfügen, die dann auch in den Notizbüchern gespeichert und synchronisiert werden. Ein großer Vorzug von Joplin ist, dass es möglich ist, die Notizbücher samt der enthaltenen Arbeitsblätter auf dem IServ über das Webdav-Protokoll zu speichern. Auf diese Weise kann man unterschiedliche Installationen von Joplin beispielsweise auf einem Privatrechner und auf einem Smartphone (Joplin gibt es als App für iOS und Android) synchron halten. Zugleich tut man der DSGVO genüge, da Daten nur auf dem schulischen Server gespeichert werden und zu keinem Zeitpunkt an Dritte gelangen. Außerdem kann man mit Joplin auch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nutzen.

Digitale Mitschriften lassen sich dann auf den GBG-Linux-Geräten mit der Software xournal++ anfertigen und in die in Joplin organisierten Notizbücher integrieren. Das folgende Video zeigt, wie ein solcher Arbeitsfluss auf einem GBG-Linux-Gerät aussehen könnte.

Arbeitsfluss mit Joplin

Joplin unterscheidet sich von Microsoft OneNote in der Hinsicht, dass Joplin standardmäßig in einer geteilten Ansicht startet, die aus einem Markdown– und einem Vorschaufenster besteht. Man kann aber auch durch einen Mausklick in die gängige WYSIWYG-Ansicht (Akronym für den Grundgedanken „What You See Is What You Get“) umschalten, in der man dann den Inhalt so sieht, wie er formatiert ist. So sieht man dann Beispielsweise eine Formel als solche und nicht deren TeX-Code. Mehr zur Formatierung und Ausgabe von Formeln findet man hier.

Markdown vs. WYSIWYG

Synchronisation mit IServ

Um die Synchronisation von Joplin mit dem IServ-Server zu aktivieren, muss man als Erstes in den IServ-Dateien einen Ordner mit dem Namen „joplin“ anlegen. Dieser wird dann später genutzt, um in ihm die Notizbücher zu speichern. Dafür muss man im Menü auf der schulischen IServ-Seite auf der linken Seite auf „Dateien“ klicken und dann im Reiter oben nochmals auf „Dateien“ klicken (Wichtig: Nicht auf „Eigene“ oder „Gruppen“ klicken [siehe Bild unten]):

Im nächsten Schritt geht man auf „+Hinzufügen“ und legt einen neuen Ordner an:

Dieser neue Ordner soll dann „joplin“ heißen:

Damit sind die Vorbereitungen bei IServ abgeschlossen und Joplin kann gestartet und eingerichtet werden. In Joplin geht man dann im Menü auf „Werkzeuge“ -> „Optionen“:

In den Optionen muss man dann auf den Reiter „Optionen“ gehen und dort die Synchronisationseinstellungen wie folgt vornehmen:

Das sind die einzustellenden Punkte:

Synchronisationsziel: „WebDAV“

WebDAV-URL: https://gbg-seelze.eu/webdav/joplin (bei einem anderen IServ die Domain entsprechend ersetzen)

WebDAV-Benutzername: vorname.nachname

WebDAV-Passwort: IServ-Passwort

Diese Einstellungen sind dann auch entsprechend in der Android, bzw. iOS-App vorzunehmen. Hat man dieses gemacht, kann man seine Unterrichtsplanungen komfortabel auf unterschiedlichen Endgeräten betrachten und bearbeiten.