Anforderungen an Mobilgeräte im schulischen Umfeld

Auf Grundlage unseres schulischen Medienbildungskonzeptes lassen sich folgende Anforderungen an ein Mobilgerät im Schuleinsatz stellen:

  • Betriebssystem als freie Software
  • Gute Reparierbarkeit und lange Einsatzdauer der Geräte
  • Hohe Stabilität der Geräte
  • Keine dauerhafte Speicherung von Dateien auf den Geräten
  • Löschung aller personenbezogener Daten bei einem Neustart
  • Einfache Administration der Geräte
  • Schutz vor Softwaremanipulation durch Schülerinnen und Schüler („Das Gerät darf durch Schülerinnen und Schüler nicht ‚verstellt‘ werden können.“)
  • Handlich und leicht
  • Gute Tastatur für die Eingabe von längeren Texten
  • Kurze Zeitspanne zwischen Einschalten und betriebsbereitem Zustand
  • Austauschbarer Akku

Diese Anforderungen werden am besten von einem gebrauchten Business-Notebook erfüllt, da diese in der Regel über hochwertige und stabile Gehäuse verfügen und eine Ersatzteilversorgung ebenfalls gewährleistet ist. Zudem werden diese Geräte in der Regel so gestaltet, dass sie durch Fachhändler repariert werden können. Infrage kommen dabei zum Beispiel Geräte der ThinkPad-x230/240-Serien von Lenovo oder Dell Latitude E6230.

Die Aspekte der Reparierbarkeit sowie die Tatsache, dass der Akku austauschbar ist, spielt für unserer Schule auch vor dem Hintergrund einer neuerlichen Bewerbung um die Auszeichnung als „Umweltschule in Europa/Internationale Agenda 21-Schule“ eine besondere Rolle. Gerade Tablet-Lösungen mit fest verklebten Akkus sind nicht nachhaltig und stehen in direktem Widerspruch im Bemühen um umweltfreundliches Verhalten.

Softwareseitig lassen sich die Anforderungen durch Anpassen der GNU/Linux-Distribution Ubuntu erzielen. Wie sich dieses im Einzelnen konkret realisieren lässt, werde ich in einem folgenden Blogeintrag vorstellen.

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